VFB Wilden reagiert endlich

Mit sofortiger Wirkung wurde Georg Alexander Stangier vom Spielbetrieb des VFB Wilden ausgeschlossen.
Vergangene Woche kam es zu einer Razzia bei A.Stangier – einem der Drahtzieher der lokalen rechten Szene. Stangier, der Betreiber des rechten „Wieland Versandes“ hatte im Internet mindestens 81, als jugendgefährdend indizierte, Tonträger mit volksverhetzenden, gewaltverherrlichenden und verfassungswidrigen Inhalten angeboten, die z.T. dem absoluten Verbreitungsverbot unterliegen.
Dies dürfte jedoch für den VFB Wilden keine Überraschung gewesen sein. Dass der Verein mehrere Mitglieder der lokalen rechten Szene „beherbergt“ ist – spätestens seit den vergangenen Kommunalwahlen – keine große Neuigkeit. Im Zuge dieser Wahlen kandidierten gleich mehrere Spieler des VFB Wilden für die NPD. Wobei jedoch zwei der Kandidaturen nur dadurch zustande gekommen seien, dass die betreffenden Kandidaten im alkoholisierten Zustand von Alexander Stangier zu ihrer Unterschrift überredet worden seien (Recherche Siegen berichtete).
Daneben wurde der VFB Wilden bereits vor Monaten mehrfach auf A.Stangier angesprochen und dessen Ausschluss aus dem Verein gefordert. Der Ausschluss vom Spielbetrieb war eine notwendige und längst überfällige Reaktion.